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Grundlagenliteratur

Przyborski, A./Wohlrab-Sahr, M. (2014): Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. München: Oldenbourg Wissenschaftsverlag
Aus dem Inhalt:
Das Buch gibt eine Einführung in die methodologischen Grundlagen und in die Anwendung rekonstruktiver Forschung. Die Besonderheit des Bandes liegt u.a. in der Darstellung der gemeinsamen Entwicklungslinien unterschiedlicher Verfahren und Schulen. Damit werden Synergien und Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Zugänge, aber auch theoretisch bedingte Unvereinbarkeiten erkennbar. Gemeinsame Probleme quantitativer und qualitativer Zugänge bleiben dabei nicht ausgespart. Kernstück ist eine umfassende Diskussion methodisch fundierter Praxis qualitativer Forschung. Das Buch begleitet Forschende von der ersten Konzeption eines Forschungsvorhabens über die Feldforschung und Erhebung, Entscheidungen beim Sampling, die verschiedenen Schritte der Interpretation und Auswertung des empirischen Materials, die Abstraktion und Verallgemeinerung der Interpretationserträge bis hin zur Darstellung der Ergebnisse. Die vierte Auflage wurde um zwei umfassende Kapitel zur Erhebung und Auswertung von visuellem Datenmaterial erweitert.

 

Loos, P./Nohl, A.-M./Przyborski, A./Schäffer, B. (2013) (Hrsg.): Dokumentarische Methode. Grundlagen - Entwicklungen - Anwendungen. Opladen: Verlag Barbara Budrich
Aus dem Inhalt:
Die in dem Band versammelten Beiträge setzen sich mit der dokumentarischen Methode auseinander, wie sie maßgeblich von Ralf Bohnsack entwickelt wurde. Sie zeichnen die sukzessive Entwicklung dieses umfassenden Ansatzes nach und verfolgen ihn von seinen Anfängen bis hin zu aktuellen Anwendungen. Die AutorInnen widmen sich dabei verschiedenen Schwerpunkten.

 

Bohnsack, R. (2010): Rekonstruktive Sozialforschung. Einführung in qualitative Methoden. Opladen: Verlag Barbara Budrich
Aus dem Inhalt:
Die Gegenüberstellung von 'qualitativ' und 'quantitativ', die als zentrale Leitdifferenz die Auseinandersetzung in der empirischen Sozialforschung bestimmt, erscheint methodologisch wenig begründet. Zentrale Differenzen lassen sich eher mit der Gegenüberstellung von rekonstruktiven und standardisierten Verfahren fassen. Das Buch stellt drei zentrale Wege der rekonstruktiven Sozialforschung mit ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten vor (narratives Interview, objektive Hermeneutik und dokumentarische Methode) und diskutiert grundlegende Anforderungen, die an Methodologie und Forschungspraxis der rekonstruktiven Sozialforschung gestellt werden. Im Zentrum steht die vom Verfasser selbst als Forschungspraxis entwickelte dokumentarische Methode in ihren Anwendungsbereichen der Text und Bildinterpretation.

 

Bohnsack, R./ Marotzki, W./ Meuser, M. (2010): Hauptbegriffe Qualitativer Sozialforschung. Opladen: Verlag Barbara Budrich
Aus dem Inhalt:
Die Bedeutung qualitativer Methoden in der empirischen Sozialforschung nimmt ständig zu. Eine Klärung der (Grund-)Begrifflichkeiten ist besonders für Studierende wichtig für die Orientierung. In diesem Band erläutern führende Fachvertreter aus Erziehungswissenschaft und Soziologie die wichtigsten Begriffe qualitativer Methodik und Methodologie.

 

Loos, P./Schäffer, B. (2014): Das Gruppendiskussionsverfahren. Theoretische Grundlagen und empirische Anwendung. Wiesbaden: Springer VS
Aus dem Inhalt:
Das Gruppendiskussionsverfahren hat sich als Erhebungs- und Auswertungsmethode innerhalb der qualitativen Sozialforschung etabliert. Dieser Band vermittelt einen praxisbezogenen Leitfaden für den Einsatz dieses Verfahrens in konkreten Forschungsvorhaben.

 

Bohnsack, R./ Pzyborski, A./ Schäffer, B. (2010): Das Gruppendiskussionsverfahren in der Forschungspraxis. Opladen: Verlag Barbara Budrich
Aus dem Inhalt:
Das Gruppendiskussionsverfahren ist in jüngster Zeit auf dem besten Wege, neben den ‚etablierten’ Einzelinterviewverfahren zu einem der Standarderhebungsverfahren qualitativer Sozialforschung zu avancieren. In dem Band werden Beispiele aus unterschiedlichen Forschungsfeldern praxisnah präsentiert und einschlägige methodisch-methodologische Weiterentwicklungen des Verfahrens dargestellt und diskutiert.In den verschiedenen Beiträgen sollen Leserinnen und Leser an die Analyse von Gruppendiskussionen auf dem Wege der Konkretion am Beispiel bereits laufender oder abgeschlossener Forschungsvorhaben herangeführt werden. Es werden sowohl Weiterentwicklungen des Verfahrens, als auch konkrete, mit dem Verfahren arbeitende Forschungsprojekte vorgestellt. Forschungsergebnisse werden u.a. aus den Bereichen Kindheits- und Jugendforschung, Migrationsforschung, Medienforschung, Evaluationsforschung, Organisationskulturforschung und Geschlechterforschung präsentiert. Weitere Beiträge informieren über methodisch-methodologische Weiterentwicklungen auf dem Gebiet der Diskursorganisation, setzen in Kenntnis über die Kombination des Verfahrens mit Videographie und Bildanalyse und loten Möglichkeiten einer Didaktik des Gruppendiskussionsverfahrens aus.

 

Przyborski, A. (2004): Gesprächsanalyse und dokumentarische Methode. Qualitative Auswertung von Gesprächen, Gruppendiskussionen und anderen Diskursen. Wiesbaden: Springer VS
Aus dem Inhalt:
Die Rekonstruktion alltäglicher Standards der Verständigung auf der Grundlage von empirischem Material stellt eine zentrale Herausforderung der sozialwissenschaftlichen Forschung dar. Das Buch bietet eine praxisrelevante Einführung in die qualitativ-rekonstruktive Auswertung von Gesprächen, Gruppendiskussionen und anderen Diskursen im Hinblick auf sozialwissenschaftliche Fragestellungen. Einzelne Arbeitsschritte der Textanalyse werden in der Theorie und auf der Grundlage von empirischem Material erläutert.

 

Nohl, A.-M. (2013): Interview und dokumentarische Methode. Anleitungen für die Forschungspraxis. Wiesbaden: Springer VS
Aus dem Inhalt:
Die dokumentarische Methode ist eine Methodologie der qualitativen Sozialforschung, die sich in der Forschungspraxis bewährt hat. In dieser Neuauflage wird umfassend theoretisch begründet und forschungspraktisch gezeigt, wie mit dieser Methode Interviews ausgewertet werden. Dabei wird dem narrativen Charakter von Interviews, seien diese leitfadengestützt oder biographisch angelegt, besonders Rechnung getragen. Neben der formulierenden und reflektierenden Interpretation der Interviews geht es um deren Vergleich und um die sinn- wie soziogenetische Typenbildung. Das Buch zeigt methodologische Hintergründe der dokumentarischen Interpretation narrativ fundierter Interviews auf, ist mit seinen ausführlichen Forschungsbeispielen vor allem aber eine Anleitung für die Forschungspraxis.

 

Bohnsack, R./Fritzsche, B./Wagner-Willi, M. (2014): Dokumentarische Video- und Filminterpretation. Methodologie und Forschungspraxis. Opladen: Verlag Barbara Budrich
Aus dem Inhalt:
Aktuelle methodologische und methodische Entwicklungen der dokumentarischen Video- und Filminterpretation werden diskutiert und an verschiedenen Gegenstandsbereichen konkretisiert, in denen Videos und Filme als Datengrundlage dienen. Neben Anwendungsbeispielen aus der Unterrichtsforschung und der erziehungswissenschaftlichen Forschung werden auch Analysen von Filmen und Werbekampagnen dargestellt.

 

Bohnsack, R./Michel, B./Przyborski, A. (Hrsg.) (2014): Dokumentarische Bildinterpretation. Methodologie und Forschungspraxis. Opladen: Verlag Barbara Budrich
Aus dem Inhalt:
Die Konstitution unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit durch Bilder, die – massenmediale wie auch private – Verständigung im Medium des Bildes ist ein hervorstechendes Merkmal unserer gegenwärtigen Alltagskultur. Die AutorInnen setzen genau hier an, bei dieser Verschiebung vom Wort zum Bild: Auf Basis der Dokumentarischen Methode wird die Analyse von Bildern in ihrer Vielschichtigkeit herausgestellt. Zudem zeigen ausgewählte Analysebeispiele die forschungspraktische Anwendung dieser Art der Bildinterpretation.

 

Ralf Bohnsack (2011): Qualitative Bild-und Videointerpretation. Opladen: Verlag Barbara Budrich

Aus dem Inhalt:
Die dokumentarische Bild- und Videointerpretation stellt einen inzwischen vielfach erprobten und bewährten methodischen Zugang zu stillen und bewegten Bildern dar. Dabei geht es insbesondere darum, dem Bild in seiner spezifischen Eigenart, also als Ausdruck sprachunabhängiger und körpergebundener Ausdrucksformen, gerecht zu werden. Dies kann an ausgewählten Forschungsbeispielen für Studierende und ExpertInnen leicht verständlich und gut nachvollziehbar vermittelt werden. Das Buch wendet sich an Studierende und ExpertInnen im Bereich qualitativer Methoden in den gesamten Sozial- und Kommunikationswissenschaften. Es dient sowohl der forschungspraktischen Fundierung und Anleitung qualitativer Bild-, Video- und Filminterpretation als auch der Vermittlung qualitativer Methoden in der Lehre.

 

Nohl, A.-M. (2013): Relationale Typenbildung und Mehrebenenvergleich: Neue Wege der dokumentarischen Methode. Wiesbaden: Springer VS
Aus dem Inhalt:
Relationale Typenbildung und Mehrebenenvergleich dienen der empirischen Rekonstruktion gesellschaftlicher Heterogenität. Mit diesen Verfahren stellt der Autor neue Wege der dokumentarischen Methode vor: Die relationale Typenbildung erfasst Zusammenhänge zwischen Handlungsorientierungen, die in unterschiedlichen Erfahrungsbereichen liegen. Ausgehend von einer durchgängig komparativen Analyse werden hier Relationen von fallübergreifenden Orientierungen typisiert. Der Mehrebenenvergleich geht hingegen dem Verhältnis differenter Sozialebenen (z.B. Biographie, Organisation, Funktionssystem) nach. Für zentrale Probleme dieser komplexen Vorgehensweise bietet der Band, der methodologische Überlegungen mit forschungspraktischen Beispielen verknüpft, Lösungswege an.

 

Ecarius, J./Schäffer, B. (Hrsg.) (2009): Typenbildung und Theoriegenerierung. Methoden und Methodologien qualitativer Bildungs- und Biographieforschung. Opldaen: Verlag Barbara Budrich
Aus dem Inhalt:
Die öffentliche und wissenschaftliche Überzeugungskraft der erziehungswissenschaftlichen Biographieforschung steht und fällt mit der Güte ihrer empirischen Untersuchungen. In der vorliegenden Anthologie werden Gütekriterien, Standards und Maßstäbe für die Bewertung qualitativer Forschung werden formuliert und der Weg zu einer empirisch fundierten Typenbildung geebnet.

 

Bohnsack, R./ Nentwig-Gesemann, I. (2010): Dokumentarische Evaluationsforschung. Theoretische Grundlagen und Beispiele aus der Praxis. Opladen: Verlag Barbara Budrich
Aus dem Inhalt:
Vor einiger Zeit wurde mit dem Modell der dokumentarischen Evaluationsforschung begonnen, neue Wege der Evaluationsforschungspraxis zu entwickeln. Dazu liegen bereits einige Artikel vor, die die methodologischen Grundlagen, die methodische Verfahrenweise, aber auch die praktischen Anwendungen (siehe z.B. diese Website unter Publikationen) verdeutlichen. In dem Buch Dokumentarische Evaluationsforschung werden diese Ansätze und Forschungsergebnisse gebündelt und weiter entwickelt. In einem ersten Teil des Buches sind Artikel versammelt, in denen das Modell der dokumentarischen Evaluationsforschung auf einer eher theoretischen bzw. methodologischen Ebene vorgestellt wird. Im zweiten Teil werden konkrete Evaluationsforschungsprojekte in ihrem Gesamtdesign aufgezeigt und zentrale methodische Aspekte auf der Grundlage einer Rekonstruktion der Forschungspraxis vertieft.

 

Lamprecht, J. (2012): Rekonstruktiv-responsive Evaluation in der Praxis. Neue Perspektiven dokumentarischer Evaluationsforschung. Wiesbaden: Springer VS
Aus dem Inhalt:
Dokumentarische Evaluationsstudien sehen sich vor die Herausforderung gestellt, sowohl anwendungsbezogen als auch grundlagentheoretisch forschen zu müssen. Vor diesem Hintergrund werden in der vorliegenden Untersuchung rekonstruktive Evaluationsergebnisse in eine responsive Diskussion mit den Befragten überführt und praxistheoretisch hinterfragt. Die Analyse der Evaluationsgespräche mit pädagogischen Akteur_innen, die im Übergang vom Elementar- zum Primarbereich tätig sind, zeigt dabei, wie sich unterschiedliche Relevanzsysteme von Erzieher_innen und Lehrer_innen in alltagspraktischen Modi der Kooperation verdeutlichen lassen. Eröffnen sie den pädagogischen Akteuren alternative Zugänge zu gewohnten (Bewertungs-)Praktiken? Diese Frage mündet in den Entwurf einer Theorie der Evaluationspraxis.

 

Vogd, W. (2009): Rekonstruktive Organisationsforschung. Qualitative Methodologie und theoretische Integration - eine Einführung. Opladen: Verlag Barbara Budrich
Aus dem Inhalt:
Dieses Buch bietet eine kompakte Einführung in die qualitative Organisationsforschung. Erhebungsverfahren und methodologische Zugänge werden anhand von Beispielen aus der Forschungspraxis vorgestellt. Darüber hinaus wird auf wichtige organisationstheoretische Ansätze Bezug genommen.