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Aktuelle Publikationen

Bohnsack, R/Kubisch, S./Streblow-Poser, C. (Hrsg.) (2018): Soziale Arbeit und Dokumentarische Methode. Methodologische Aspekte und empirische Erkenntnisse. Opladen [u.a.]: Verlag Barbara Budrich
Aus dem Inhalt:
Für die Soziale Arbeit als Profession wie auch als sozialwissenschaftliche Disziplin gewinnen Studien, welche auf der Dokumentarischen Methode basieren, zunehmend an Bedeutung. Dieser Band vermittelt anhand forschungspraktischer Beispiele sowohl Einblicke in methodologische Grundlagen und methodische Vorgehensweisen als auch in die mit einem rekonstruktiv-praxeologischen Zugang zu erzielenden Erkenntnisse und Reflexionspotentiale in unterschiedlichen Handlungsfeldern und Bereichen, die die Soziale Arbeit gegenwärtig vor Herausforderungen stellen. Gegenstand der in diesem Band dargestellten Studien sind Erfahrungsräume von Adressat_innen der Sozialen Arbeit, Handlungsorientierungen von Fachkräften und freiwillig Engagierten sowie die organisationalen und sozialpolitischen Rahmenbedingungen ihres Handelns. Schließlich wird auch die Logik von Fallkonstruktionen in Teamsitzungen und Aktenführung auf der Basis der Dokumentarischen Methode rekonstruiert. Die Beiträge beleuchten in diesem Sinne relevante Bereiche des Forschungsfeldes der Sozialen Arbeit.

Amling, S./Vogd, W. (Hrsg.) (2017): Dokumentarische Organisationsforschung. Perspektiven der praxeologischen Wissenssoziologie. Opladen [u.a.]: Verlag Barbara Budrich.

Aus dem Inhalt:
Im Kontext einer rekonstruktiv angelegten Organisationsforschung sind in den letzten Jahren eine Reihe von Analysen zu Organi­sationen aus unterschiedlichen gesellschaft­lichen Feldern entstanden (z.B. zu Schulen, Krankenhäusern, der Polizei oder auch grö­ßeren Wirtschaftsunternehmen). Der Band reflektiert die Ergebnisse ausgewählter em­pirischer Studien und insbesondere deren methodische Zugänge zum (impliziten) Wissen von oder in Organisationen und dis­kutiert darauf aufbauend in systematischer Weise die Frage, wie sich Organisationen aus einer praxeologischen Perspektive konzeptionalisieren und analysieren lassen.

Schmidt, F./Schondelmayer, A./Schröder, U. B. (Hrsg.) (2015): Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt. Lebenswirklichkeiten, Forschungsergebnisse und Bildungsbausteine. Wiesbaden: Springer VS
Aus dem Inhalt:
Für verschiedene pädagogische Felder lässt sich feststellen, dass das Thema der Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt eine untergeordnete, ja marginale Rolle spielt. Einhergehend mit dieser fehlenden Relevanz und Präsenz, lassen sich zudem Unsicherheit und Unbehaglichkeit in der Konfrontation mit nicht heteronormativen Lebenswirklichkeiten ausmachen. Zwar weisen Studien auf eine verbreitete generelle Toleranz in Bezug auf geschlechtliche und sexuelle Vielfalt hin, in der konkreten Handlungspraxis scheinen jedoch Erfahrungswissen, Kompetenz und Unterstützung zu fehlen - und dies hat Konsequenzen. Das Anliegen der Herausgabe ist, die Beobachtung der fehlenden Sichtbarkeit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt aufzugreifen und entgegenzuwirken. Ziel der Herausgabe ist, den Leser_innen ein umfangreiches Wissen über das Thema der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt bereitzustellen und so zu einer vertiefenden Auseinandersetzung mit dieser Thematik in der Pädagogik, Theorie und Praxis eingeschlossen, anzuregen.

Przyborski, A./Haller, G. (Hrsg.) (2014): Das politische Bild. Situation Room: Ein Foto - vier Analysen. Opladen: Verlag Barbara Budrich
Aus dem Inhalt:
Das Bild aus dem Situation Room steht für die Tötung des Terroristen Osama Bin Laden und übt große Faszination aus. Durch seine weltweite Verbreitung in den Medien und seine breite öffentliche Diskussion hat es Eingang in die politische Ikonografie gefunden. Eine umfassende Hintergrundanalyse und drei sozialwissenschaftliche Bildanalysen des ‚Official White House Photo' geben Einblick in die neuen empirischen Methoden der Bildinterpretation, in die aktuelle politische Kommunikation durch Bilder, in die politische Ikonografie und damit in die Gegenwartsgeschichte.

Kubisch, S./Störkle, M. (2014): Erfahrungswissen in der Zivilgesellschaft. Nachberufliches Engagement am Beispiel von ‚Innovage'. Wiesbaden: Springer VS
Aus dem Inhalt:
​Das bürgerschaftliche Engagement in der nachberuflichen Lebensphase gewinnt im Zuge des demografischen Wandels zunehmend an Bedeutung. Die vorliegende rekonstruktive Studie interessiert sich vor diesem Hintergrund insbesondere für das selbstorganisierte Engagement älterer Menschen, welches außerhalb bestehender Organisationen stattfindet. Am Beispiel des Projekts „Innovage" in der Schweiz wird zum einen untersucht, wie die Engagierten sich in Netzwerken selbst organisieren, rekonstruiert wird also die Praxis der Selbstorganisation im bürgerschaftlichen Engagement. Zum anderen geht die Studie der Frage nach, welcher Art das (Erfahrungs-)Wissen ist, das die älteren Engagierten in Kooperationsprojekte mit zivilgesellschaftlichen Organisationen einbringen, wie dieses Wissen seitens der Kooperationspartner wahrgenommen wird und unter welchen Bedingungen es gelingt, eine produktive Arbeitsbeziehung zu gestalten.

Streblow, C. (2014): Schulsozialarbeit und Lebenswelten Jugendlicher. Ein Beitrag zur dokumentarischen Evaluationsforschung. Opladen: Verlag Barbara Budrich
Aus dem Inhalt:
Das Buch schildert das Zusammenspiel von Schulsozialarbeit und den Lebenswelten Jugendlicher. Gruppendiskussionen mit Schülern und Schülerinnen einer Berliner Hauptschule verschaffen der sowohl einen Einblick in die Erfahrungshintergründe der Jugendlichen (das schulische „Unterleben") als auch in Effekte der Schulsozialarbeit. Besonders deutlich wird, wie Ausgrenzungs- und Degradierungserfahrungen Jugendlicher mit Hilfe von Schulsozialarbeit durchbrochen werden können.