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Typenbildung im Rahmen der Dokumentarischen Methode

Typenbildung im Rahmen der Dokumentarischen Methode

Kalender
Workshops
Datum
19.11.2021 10:00 - 18:00
Autor
Administrator

Beschreibung

Typenbildung im Rahmen der Dokumentarischen Methode

Forschungswerkstatt

Freitag, 19. November 2021
10.00 – 18.00 Uhr
Ort: online

Dozentinnen: Carolin Mauritz (Goethe-Universität Frankfurt am Main) & Annette Hilscher (Goethe-Universität Frankfurt am Main)

„Vom Was zum Wie“ – mit dem Wechsel der Analyseeinstellung der dokumentarischen Interpretation soll mit der Frage nach dem Was – also dem expliziten Sinngehalt der Akteur*innen – zur Frage nach dem Wie – also dem impliziten Sinngehalt der Herstellung der Praxis – rekonstruiert werden.
Diese Forschungswerkstatt richtet sich an Forscher*innen, die bereits Erfahrungen mit der Erhebung und Auswertung von Gruppendiskussionen im Rahmen der Dokumentarischen Methode gemacht haben. Im Rahmen des Workshops wird sich anhand von empirischem Material den Arbeitsschritten der Systematisierung und Abstraktion qualitativer Interpretationen im Sinne der Typenbildung im Rahmen der Dokumentarischen Methode zugewandt. Im Mittelpunkt der Forschungswerkstatt steht die Frage danach, wie sich die zunächst fallbezogenen empirischen Rekonstruktionen impliziten Wissens verallgemeinern lassen. Im Rahmen der Dokumentarischen Methode bieten sich hier drei Generalisierungsstrategien an: die sinngenetische und die relationale sowie die soziogenetische Typenbildung.
Im Workshop werden diese drei Formen der Typenbildung skizziert und anhand konkreter Beispiele die einzelnen Arbeitsschritte illustriert – dabei kann es je nach empirischen Material und Interesse der Teilnehmer*innen um die Identifizierung des so genannten Tertium Comparationis für die sinngenetische Typenbildung gehen, aber etwa auch um die unterschiedlichen Formen soziogenetischer Analysen. Dem Workshopcharakter entsprechend kann Forschungsmaterial von zwei Teilnehmenden eingebracht und diskutiert werden. Dieses kann die komparative Analyse mehrerer Fälle, die noch nicht in einer Typik zusammengefasst wurden oder erste Ansätze einer sinn- oder relationalen oder einer soziogenetischen Typenbildung umfassen. Die Vorlagen werden vier Wochen vor dem Workshop eingereicht. Eine Vorlage (max. 12 Seiten) enthält eine kurze Darstellung des Forschungsdesigns (max. 1 Seite), und entweder eine komparative Analyse mehrerer Fälle oder den Entwurf einer sinngenetischen oder relationalen Typenbildung (jeweils inklusive aussagekräftiger Transkriptauszüge). Alternativ besteht auch die Möglichkeit, erste Überlegungen zu soziogenetischen Analysen zu präsentieren.

Bitte verbindlich bis zum 29. Oktober 2021 anmelden.1

Wenn Sie eigenes Material einreichen möchten, wenden Sie sich bitte vor der Anmeldung an Carolin Mauritz () und Annette Hilscher ().

Teilnahmebeiträge:
Regulär: 99,00 € mit eigener Interpretationsvorlage: 139,00 €
Ermäßigt: 79,00 € mit eigener Interpretationsvorlage: 119,00 €


Der reguläre Teilnahmebetrag gilt für Teilnehmende mit einem Nettoeinkommen von mindestens 1000 € pro Monat und für alle, deren Teilnahmebeitrag von ihrem Arbeitgeber/einem Institut/einer Stiftung oder Ähnlichem übernommen wird.
Bei einer Stornierung der Anmeldung, erheben wir für den Verwaltungsaufwand grundsätzlich eine Gebühr von 15 €. Ab 15 Tage vor dem Workshop können bei Stornierung oder Nicht-Teilnahme noch 20% des Teilnahmebeitrages zurückerstattet werden.

1 Bitte beachten Sie, dass der Workshop eine Mindestteilnehmerzahl benötigt. Sollte diese nicht erreicht werden, bekommen Sie die Teilnahmegebühr zurückerstattet. Bitte beachten Sie auch die Stornogebühren.

Ankündigung und Anmeldeformular