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Typenbildung und dokumentarische Methode

Typenbildung und Dokumentarische Methode

Kalender
Workshops
Datum
16.02.2019 10:00 - 18:00
Ort

Beschreibung

Typenbildung und Dokumentarische Methode

Forschungswerkstatt
 
Samstag, 16. Februar 2019, 10-18 Uhr
Ort: Sigmund-Freud-PrivatUniversität, Berlin

Dozierende: Maria Klingel (Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Katholische Hochschule Berlin) u. Dr. Kevin Stützel (Katholische Hochschule Berlin)

Die Forschungswerkstatt richtet sich an Forscher*innen, die bereits eigene Erfahrungen mit der Erhebung und Auswertung von Daten im Rahmen der Dokumentarischen Methode gemacht haben. Der Workshop bietet die Möglichkeit sich anhand von empirischem Material mit den Arbeitsschritten der Systematisierung und Abstraktion qualitativer Interpretationen vertraut zu machen. Im Fokus der Forschungswerkstatt steht die Frage, wie sich die zunächst fallbezogenen empirischen Rekonstruktionen impliziten Wissens verallgemeinern lassen. Im Rahmen der Dokumentarischen Methode bieten sich hier drei Generalisierungsstrategien an: die sinngenetische und die relationale sowie die soziogenetische Typenbildung. Im Workshop werden diese drei Formen der Typenbildung skizziert und anhand konkreter Beispiele die einzelnen Arbeitsschritte illustriert – dabei kann es je nach empirischen Material und Interesse der Teilnehmer*innen um die Identifizierung des so genannten tertium comparationis für die sinngenetische Typenbildung gehen, aber etwa auch um die unterschiedlichen Formen soziogenetischer Analysen.

Dem Workshopcharakter entsprechend kann Forschungsmaterial von zwei Teilnehmenden eingebracht und diskutiert werden. Dieses kann die komparative Analyse mehrerer Fälle, die noch nicht in einer Typik zusammengefasst wurden oder erste Ansätze einer sinn- oder relationalen oder einer soziogenetischen Typenbildung umfassen. Die Vorlagen werden vier Wochen vor dem Workshop eingereicht. Eine Vorlage (max. 12 Seiten) enthält eine kurze Darstellung des Forschungsdesigns (max. 1 Seite), und entweder eine komparative Analyse mehrerer Fälle oder den Entwurf einer sinngenetischen oder relationalen Typenbildung (jeweils inklusive aussagekräftiger Transkriptauszüge). Alternativ besteht auch die Möglichkeit, erste Überlegungen zu soziogenetischen Analysen zu präsentieren.

Bitte verbindlich bis zum 26. Januar 2019 anmelden.


Wenn Sie eigenes Material einreichen möchten, wenden Sie sich bitte vor der Anmeldung an Maria Klingel: oder an Kevin Stützel: .

Teilnahmebeitrag:
regulär*:    89,00€        (mit eigener Interpretationsvorlage:) 129,00€
ermäßigt:  69,00€        (mit eigener Interpretationsvorlage:) 109,00€
(* Der reguläre Teilnahmebeitrag gilt für Teilnehmende mit einem Nettoeinkommen von mindestens 1000 Euro/Monat und für alle, deren Teilnahmebeiträge von ihrem Arbeitgeber/einem Institut/einer Stiftung oder Ähnlichem übernommen werden.)

Die Dozierenden:

Maria Klingel: Masterstudentin im Studiengang Frühkindliche Bildung und Erziehung an der PH Ludwigsburg. Maria Klingel wirkt neben der Erstellung ihrer Masterarbeit als wissenschaftliche Projektassistentin bei der rekonstruktiven Untersuchung des Forschungsprojektes „Follow-Up-Studie: 10 Jahre Männer in Kitas“ mit.

Kevin Stützel, Dr.: Diplom-Pädagoge/Sozialpädagoge, Abgeschlossenes Dissertationsprojekt „Jugendarbeit im Kontext von Jugendlichen mit rechten Orientierungen - Praxeologisch-rekonstruktive Perspektiven auf professionelles Handeln“. Arbeitsschwerpunkte: Theorie und Methodologie rekonstruktiver Sozialforschung, Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit, Professions- und Professionalisierungsforschung, Neonazismus- und Geschlechterforschung

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